Songtext
Strophe 1
Etwas lauert im Wald,
und die Stille zerreißt,
ein Schatten aus Schuppen,
der lautlos kreist.
Sein Atem wie Gift,
seine Augen wie Stahl,
ein Jäger, der wartet —
geduldig, brutal.
Pre Chorus
Wir rennen, wir stolpern,
doch die Angst bleibt nah,
der Boden erzittert,
das Unheil ist da.
Refrain
Blut im Gras, und der Himmel wird schwarz,
wenn der Waran durch die Lichtung kracht.
Ein Fremder fällt aus den Zweigen wie Nacht,
stellt sich dem Tod, der über uns wacht.
Oh, Blut im Gras, und mein Herz wird kalt —
doch im Dunkel ruft mich eine alte Gewalt.
Strophe 2
Er springt durch die Kronen,
so lautlos, so klar,
ein Kämpfer aus Welten,
die niemandem war.
Sein Blick trifft den meinen,
ein Riss in der Zeit,
ein Echo von etwas,
das längst schon bereit.
Pre Chorus
Er kämpft gegen Zähne,
gegen Klauen und Wut,
und tief in den Knochen
ruft etwas nach Blut.
Refrain
Blut im Gras, und der Himmel wird schwarz,
wenn der Waran durch die Lichtung kracht.
Ein Fremder fällt aus den Zweigen wie Nacht,
stellt sich dem Tod, der über uns wacht.
Oh, Blut im Gras, und mein Herz wird kalt —
doch im Dunkel ruft mich eine alte Gewalt.
Bridge
Die Welt wird zu Schatten,
die Angst wird zu Stein,
mein Atem verstummt,
doch ich tauche hinein.
Ein Funke erwacht,
der zu lange geschwiegen,
ein Hunger, zu alt,
um ihn je zu besiegen.
Ich greife die Klinge,
ich spüre kein Leid,
nur Stille, die schneidet
wie Ewigkeit.
Finaler Refrain
Blut im Gras, und der Waran fällt schwer,
sein Brüllen verhallt, doch mein Herz brennt mehr.
Und der Fremde liegt blutend, doch lebt noch im Licht —
und etwas in mir sagt: Ich weiche nicht.
Blut im Gras, und die Nacht wird mein Eid,
denn im Dunkel erwacht, was in mir schreit.
Oh, Blut im Gras — und die Klinge wird klar:
Ich bin nicht derselbe, der ich vorher war.